Monique D'Agorne

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Biografie

FRANKREICH
Ich, Monique D’Agorne bin in Frankreich in Nantes, in der Nähe der Atlantikküste und der "Schlösser der Loire " geboren.
Seitdem ich als Kind das erste Mal Chanson im Radio gehört habe wurde es meine Leidenschaft, meine große Liebe.
Es war geschehen; Ich bekam Lust diese Lieder auch zu singen. Es war meine Möglichkeit die schöne, poetische französische Sprache auch zu pflegen (auch wenn ich in jungen Jahren den Sinn nicht immer verstanden habe). Es war meine Möglichkeit des Ausdrucks. Darüber hinaus habe ich diese schönen "Damen de La Chanson" so bewundert für ihre Klasse, ihre Stimme aber auch für das Selbstbewußtsein, das sie zum Teil ausstrahlten.
Durch die „Chanson“ entdecke ich eine andere Welt als meine. Eine Welt in der mehr Sensibilität herrscht.Singen gehört zu meinem Leben wie die selbstverständlichen Dinge des Alltags.
Mit einem Kassettenrecorder und später mit Schallplatten fange ich an Lieder zu lernen. Es ist meine Lieblingsbeschäftigung außer mit Puppen zu spielen. Meine Puppen singen auch gerne!
Das „Lernen“ ist ein „lernen“ ohne Mühe, ohne Zwang und mit viel Freude und Wohlbefinden.So fing ich an, Chanson zu singen, wie kleine Kinder das Sprechen nachahmen.
Meine Vorbilder zu dieser Zeit waren: Barbara, Edith Piaf, Juliette Gréco, Jeanne Moreau, Henri Salvador,Jacques Brel, Georges Moustaki, Léo Ferré, Georges Brassens, Jean Ferrat, Mouloudgi, Yves Montand, Gilbert Bécaud,  Aznavour, Maxime Leforestier, Francis Cabrel, Alan Souchon, Laurent Voulzy... und hier sind nur meine Lieblinge des französischen Chanson erwähnt...Heute liebe ich Musik aus fast allen Musikrichtungen, wenn sie gut ist.
Ich habe mich nie getraut vor anderen Leute zu singen. In der Schule sang ich innerlich in meinem Kopf und machte nur Mundbewegungen, damit es nach Singen aussah!

DEUTSCHLAND – WERNER GROS


Mit 17 absolvierte ich mein Fachabitur (Wirtschaft) und ging nach Deutschland für 6 Monate als "Au Pair Mädchen" um mein "Schuldeutsch" zu verbessern. Ich blieb viel länger als geplant in Deutschland.
Obwohl meine Stimme immer wieder auffiel und ich immer wieder gefragt wurde, ob ich im Chor oder in einer Band mitsingen möchte, hatte ich immer das Gefühl, daß ich nicht gut genug sei, weil ich weder Musik- noch Gesangunterricht gehabt hatte.z.B.: Sie lernen eine Sprache vom Nachahmen, aber Sie waren nie in der Schule gewesen. Es fehlt die Grammatik und die Bildung.
Durch ein bewegtes Leben und erhebliche familiäre Pflichten hatte ich Jahre lang keine Gelegenheit mich meiner musikalischen Weiterentwicklung zu widmen. Aber zum Singen war immer Zeit genug. Wenn "alle" aus dem Haus waren, konnte Monique sich endlich mit Gesang austoben. Singen ist der "rote Faden" in meinem Leben geblieben, eine meiner größten Lebensfreuden, meine Flucht ins Glück.
In Deutschland entdeckte ich Zarah Leander, Marlene Dietrich, Hildegard Kneff, Alexandra, Udo Jürgens.. und hatte großen Gefallen daran, mich mit dem "deutschen Chanson" zu befassen.
2002 durch die Begegnung mit dem Theaterautor "Werner Gros" kam ich endlich auf eine Bühne: die Bühne vom "Dorftheater Ketternschwalbach".
Wir haben uns auf ein Grillfest in der Nachbarschaft kennenlernt und Werner bewunderte meine Sprachstimme und fragte: "Können Sie denn auch singen?"
Ich sang "La vie en rose" und er war so begeistert, daß er mich gebeten hat, bei seinem nächsten Theaterstück mitzuspielen. Ich hörte mich "ja" antworteten und habe es am nächsten Tag gleich wieder bereut. Doch es war zu spät... Es entstand das Theaterstück: "Die franzesische Verwannschafd (fast ein Musikel) in 3 Aufzügen"(wohlgemerkt in Mundart!).Ein entzückendes, spannendes, charmantes und witziges Theaterstück mit Chanson. Werner Gros ließ sich zum Teil von meiner Lebensgeschichte inspirieren.
Ich hätte niemals gedacht, daß ich jemals vor so vielen Menschen singen könnte und dieser Applaus.....
Die Krönung: Am Schluß sollte ich einen Teil von "La Marseillaise" singen und das Publikum stand auf. Als ich dann mit "Pigalle" von Bill Ramsey anfing, sang das Publikum mit. Ich wußte, ab jetzt liebe ich die Bühne und den Zauber vor Publikum zu singen. Ich war geheilt von dieser furchtbaren Angst vor "Jemandem" zu singen u. hatte sogar noch großen Gefallen daran. Das habe ich Werner Gros für immer zu verdanken.
Es war ein Riesenerfolg (8 Vorstellungen, 3000 Besucher). Aufträge kamen, Ich mußte mich um eine "richtige" Klavierbegleitung bemühen. Ich fragte die Klavierlehrerin meiner Tochter (Ulrike Hanf), die noch nicht mal wußte, daß ich singen konnte. Sie war nach dem Zuhören begeistert und war sofort dabei, mit mir ein Repertoire aufzubauen.
Im Jahr 2005 kam "Dorschenanner"(Durcheinander) Mundartschwank in 3 Aufzügen. Wieder ein Stück mit Gesang (Es waren wieder acht Vorstellungen). Diesmal sang ich Titel aus bekannten Musicals. 


Werner Gros starb leider viel zu früh am 4. April 2009 im Alter von 70 Jahre nach einer schweren Krankheit. Mehr über Werner Gros und Dorftheater Ketternschwalbach bald auf meiner Homepage (wird noch spannend!).
Er war der erste bedeutende Mensch in meine Musikkarriere. Er hat mich, wie er selber sagte auf die Bühne geschickt, weil er schon wußte, daß ich es lieben würde und einfach einen Tritt gebraucht habe.
Nach mehreren erfolgreiche Kleinauftritten, erfuhr ich, daß mein Mann sich in einem Jahr beruflich nach Wien verändern würde. Als ich diese Nachricht meiner Pianistin mitteilte, sah sie keinen Sinn mehr, weiter zusammen zu arbeiten. Ein Jahr verging ohne Musik...und dann der Umzug....
Oktober 2006 ziehe ich mit meine Familie nach WIEN um.

WIEN - AMIRI
 Auch wenn die Freude groß war, nach Wien zu ziehen (österreichisch:umzusiedeln), fühlte es sich bald nicht mehr an wie Urlaub, aber auch nicht mehr wie mein gewohntes Leben. Es war am Anfang sehr schwer, mein "altes Leben" hinter mir zu lassen. Wenn auch spannend, war es mühsam, sich neu zu orientieren. Das "neue" Leben mußte ich mit meiner Familie wie ein Puzzle zusammenbauen. Es mußte auch getrauert werden... Bis ein neues Leben geboren war!!
Nach ca. einem Jahr war nichts mehr von „Traurigkeit“ zu spüren.. Wir lernten ein paar nette Leute in einem Lokal im 13.Bezirk in der Altstadt kennen. Man erzählte über sich...und sprach über alles Mögliche, darunter über seinen Hobbys. Ich erwähnte, daß ich gerne singe. Ich wurde gebeten, ein Lied vorzutragen und es wurde sofort ein Erfolg. Ich lernte einen sehr guten Gitarristen kennen. Nachdem ich ihn hörte bei seinem Konzert im „Piccolino“, ein nettes Lokal im 13. Bezirk war ich sehr beeindruckt von diesem hervorragenden Gitarristen Gerhard Kiennast, eine entscheidende Begegnung......
Gerhard Kiennast war seinerseits begeistert von meiner Stimme und brachte mich zu dem zweiten wichtigen Menschen in meiner musikalischen Entwicklung : Amiri

Gerhard erzählte mir, daß Amiri hauptsächlich Musik aus Lateinamerika mit ausgezeichneten Musikern, überwiegend aus diesen Ländern macht. Er würde aber auch Chanson Konzerte gebenAls Ich bei Amiri anrief, um mich vorzustellen, lud er mich zu einem seiner Konzerte im Haus der Musik im „Großer Ehrbachsaal“ in Wien ein. Ich  war sehr beeindruckt von Amiri und seine Solisten aus Lateinamerika und konnte mir damals noch nicht vorstellen, daß ich ein Jahr später mit ihnen auf dieser Bühne auftreten würde.

 Ich wußte, daß Amiri für mich an diesem Abend bestimmt keine Zeit hätte, denn in der Pause hatte er so viele Fans zu begrüßen. Ich übergab daher nur schnell eine Amateur-CD von meinen Proben mit meiner Pianistin, die von meinem Mann in 2004 in seinem damaligen Heimstudio in Deutschland aufgenommen worden war.
 Als ich Amiri nochmals anrief, weil das Konzert mir so gut gefallen hatte, um 2 neue Karten zu bestellen, sagte er :“Übrigens Monique, Sie sind dabei im März im Wiener Konzerthaus“. Es war für mich ein unheimliches Gefühl der Freude, der Anerkennung und doch mit einem Geschmack von Ehrfurcht...
Mit diesen ausgezeichneten, anspruchsvollen Musikern zusammen zu arbeiten, war für mich eine große Herausforderung. Die Anerkennung durch das Publikum war für mich dann ein wunderbares Geschenk.
Ein KINDHEITSTRAUM ist wahr geworden!!!!
 Ich war Gast von  Amiri im Wiener Konzerthaus in seinen Chanson-Programmen 2008 und 2009. Beide Konzerte waren Riesenerfolge (siehe meine Videos).
Inzwischen nehme ich erstmals Gesangsunterricht seit ca. einem Jahr bei einer wunderbaren Gesangpädagogin, Frau  Mag. Susanne Just, um meine Atemtechnik zu verbessern und meine Stimme zu optimieren. Das hat mich deutlich weitergebracht.  

MONIQUE UND DER JAZZ
 In der Zwischenzeit sind auch Jazzmusiker auf mich aufmerksam geworden, weil nach deren Ansicht meine Stimme sich dafür bestens eignen würde. Thomas Gulz, ein hervorragender, mit vielen Auszeichnungen dekorierter Jazz Pianist hat mich motiviert  ein Jazz Repertoire aufzubauen. Jazz und Blues beschäftigen mich daher derzeit neben Chanson am meisten. Mit Thomas Gulz, Gerhard Kiennast und Helmut Posch, ebenfalls ein hervorragender Pianist, hatte ich schon mehrere kleine Jazz Auftritte. 
Ich habe  noch vieles vor und noch viele Träume aber ich meine, ich habe jetzt genug verraten. 
Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen oben erwähnten Menschen, bei meinem Publikum, für die Unterstützung und nicht zuletzt bei Ihnen/Euch liebe Leser für Ihr/Euer Interesse und wünsche alles Liebe.  

Eure Monique D´Agorne